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Meine Vorfahren
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Die römisch-katholisch getauften Ahnen der Familie Pinkas stammen von der Böhmisch-Mährischen Hochebene, aus kleinen Orten zwischen Iglau und Deutsch Brod. Im 18. Jahrhundert lebte hier der Müller Waclaw Pinkas sowie sein Sohn Jozef, der ein Zimmermann war und eine Tochter Maria hatte. Marias Sohn Josef wurde Glaspolier, heiratete Barbora Krajíčková und hatte mit ihr vier Kinder. Nachdem zum Ende des 19. Jahrhunderts Josef Pinkas verstarb, verließ die Witwe Barbora samt der Tochter Anna und zweier Söhne die Gegend. In Ober Kreibitz kamen sie dann alle im seinerzeit florierenden Glasgewerbe unter und fanden hier auch ihre neuen Lebenspartner. Zunächst heiratete der Glaskuglermeister Franz Pinkas die aus einer Kreibitzer Kleinbauernfamilie stammende Emilie Grasse, mit welcher er eine Tochter Emilie bekam. Der Ehe wurde durch den Tod von Franz ein frühes Ende gesetzt, wonach sich sein jüngerer Bruder Wenzel der noch jungen Witwe annahm. Beide gründeten eine Familie und bauten in Ober Kreibitz einen kleinen Betrieb zur Bleikristallveredelung auf. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor: Franz, Oskar, Wenzel, Marie und Rosa. Emilie heiratete den Warnsdorfer Kaufmann Alfred Bobek, Franz die Marie Klupp aus Teichstatt, Oskar die Emilie Pilz aus Warnsdorf und Maria den Glasmacher Josef Jungwirth aus Steinschönau.
 
Wenzel Pinkas im Dienste der KuK Donaumonarchie
und mit den Glaskuglern vor seiner Werkstatt in Ober Kreibitz
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